FAQs

FAQ – oft gestellte Fragen

Was wollen wir ernten?

Im Jahr 2018 bauen wir an: Gurken, Bohnen, Zuckerbsen, Paprika, Tomaten, Zuckermais, Kürbis, Zucchini, Fenchel, Knollen- und Staudensellerie, Kohlrabi, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Kartoffeln, Radieschen, Möhren, Steckrüben, Lauch, Lauchzwiebeln, Zwiebeln, Mangold, Grünkohl, Kopfsalat, Schnitt- und Asia-Salat, Endivien, Rucola, Feldsalat, Spinat, Brokkoli, Rosenkohl, Rot- und Weißkohl, Wirsing, Rote Bete und verschiedene Kräuter.

Radieschenernte (Anfang Mai 2018)

Wo kann ich das Gemüse abholen?

Es gibt mehrere Abholstationen, auch ‚Depots‘ genannt.

In Wilhelmsburg wird es dieses Jahr drei Depots geben. Zwei kleinere werden bei  Minitopia und Deichgrün (Bioladen) eingerichtet. Für ein größeres Depot im Reiherstieg-Viertel (wo viele unserer Mitglieder wohnen) suchen wir aktuell wieder nach einer dauerhaften Lösung. Entweder finden wir noch einen Bauplatz für das ursprünglich geplante Stroh-Lehm-Haus oder einen anderen Ort.

Weitere Depots werden in Harburg und nördlich der Elbe in Hohenfelde und St. Pauli eingerichtet.

Tipps zu möglichen Depotorten bzw. Bauplätzen für das Stroh-Lehm-Haus im Reiherstieg-Viertel sind aktuell wieder willkommen! Grundsätzlich eignet sich übrigens jeder Raum  – Keller, Garage, Carport, Flur, Ladenlokal, etc – sofern es dort im Sommer nicht zu warm wird und es keine direkte Sonneneinstrahlung gibt. Im Winter sollte der Raum frostfrei sein.

Wann kann ich das Gemüse abholen?

Von Mai bis Februar gibt es jeden Freitag Gemüse. Die Abholstellen (Depots) haben unterschiedliche Öffnungszeiten:

Reiherstieg-Depot : bis auf weiteres immer freitags von 17 bis 20 Uhr (wer da nicht kann, kann Samstag/Sonntag bei Minitopia abholen). Mittelfristig wird eine Abholung ab Freitag, ca. 17.30 jederzeit per Zahlenschloss möglich sein.

Deichgrün-Depot (Kurt-Emmerich-Platz 2) : freitags, 16-20 Uhr; samstags 8-16 Uhr.

Minitopia-Depot (Georg-Wilhelm-Str. 322) : samstags und sonntags je 13-19 Uhr, mittelfristig rund um die Uhr per Zahlenschloss.

 

Wieviel Gemüse bekomme ich pro Woche?

Die Anteile sind so zusammengestellt, dass eine erwachsene Person, die sich durchschnittlich ernährt damit mit Gemüse ‚vollversorgt‘ sein sollte.

Allerdings wird die Ernte jahreszeitlich unterschiedlich ausfallen. Es wird zur Haupterntezeit, also im Sommer und im Herbst verhältnismäßig mehr Gemüse geben (bis zu 10 Sorten), und im Februar/März weniger (vor allem Wintergemüse wie Karotten, Wintersalat, Kohl, Rote Beete und eher so 4 Sorten). Ende März und in den ersten Wochen im April wird es wahrscheinlich auch mal nichts oder kaum etwas geben, denn dann ist auch das Lagergemüse verbraucht und gibt es noch keine neue Ernte. Darauf muss man sich einstellen!

Salaternte

Wir wollen aber langfristig mehr Lagergemüse anbauen, den Winter- /Frühjahrsanbau optimieren und Gemüse haltbar machen, so dass das frühe Frühjahr weniger mager ausfällt.

Was ist, wenn ich im Urlaub bin?

Erhol Dich gut!

Entweder schickst Du jemanden der/die das Gemüse statt deiner abholt (z.B. die Person, die Deine Blumen gießt oder die Katze füttert). Oder Du sprichst Dich mit einem/r der anderen Solawistas in Deinem Depot ab und der/diejenige nimmt Deinen Anteil mit.

Bis wann kann ich mitmachen?

Bis voraussichtlich Ende April/Anfang Mai. Da wir aber nur eine begrenzte Anzahl Menschen mit Gemüse versorgen können, empfielt es sich, dass Du Dich so bald wie möglich anmeldest. Sobald alle Anteile vergeben sind, werden wir die Anmeldung schließen müssen. Danach kannst Du Dich auf eine Warteliste setzen lassen.

FAQ  –   Rechtsform & Mitgliederversammlung (MV)   (MV am 14. Mai 2018)

Warum eine Mitgliederversammlung?

Die Solawi Wilhelmsburg ist kein eigener Verein. Wie bei unserer großen „Bieter*innen-Runde“ im Januar bei Minitopia berichtet, schließen wir uns der Solawi Nordheide an, die es schon seit 2015 gibt. Das hat den großen Vorteil, dass alle Strukturen vorhanden sind und wir uns in unserem ersten Jahr vor allem erst mal nur um die Depots kümmern müssen.

Die Solawi Nordheide ist vor dem Gesetz ein nicht-eingetragener Verein (=> Welche Rechtsform hat die Solawi?) und muss daher jedes Jahr eine Mitgliederversammlung (MV) einberufen.

Wer ist zur Mitgliederversammlung eingeladen?

Alle Solawi-Mitglieder. Wenn eine Person Anteile für mehrere gezeichnet hat, sind die anderen natürlich auch Mitglied. Aufgrund der besonderen regionalen Struktur unserer Solawi wird es drei Mitgliederversammlungen geben, die via Skype miteinander verbunden werden: Eine in Buchholz, eine in Buxtehude und eine hier bei uns in Wilhelmsburg bei Minitopia. Ziel ist, dass möglichst viele Solawistas die Möglichkeit einer wohnortnahen Teilnahme haben.

Was passiert auf der Mitgliederversammlung?

Auf der MV wird der Jahresbericht 2017/2018 vorgestellt, die Kassenprüfer*innen berichten und der alte Vorstand wird entlastet. Gewählt wird dann der neue Vorstand (Vorsitz, Stellvertretung, Buchhaltung/Kasse und Stellvertretung) sowie zwei Kassenprüfer*innen. Im Anschluss wird der Kooperationsvertrag vorgestellt, beschlossen (ggf. in abgeänderter Form) und der Vorstand beauftragt, diesen mit der ‚Solidar-Hof Nordheide KG‘ als Produktionsbetrieb abzuschließen (siehe auch unten: ‚Welche Struktur hat die Solawi?).

Des weiteren haben wir – nach der Erledigung der „Formalia“ und nach dem Ende der Skype-Konferenz – viel Zeit, uns gegenseitig kennenzulernen, Fragen zu beantworten, Anregungen entgegenzunehmen, uns auszutauschen.

Welche Rechtsform hat die Solawi?

Die Solawi ist als Gesamthandsgemeinschaft (GHG) in einem nicht-eingetragenen Verein organisiert. Das hat vor allem haftungsrechtliche Gründe: Wenn mehrere Personen einem gleichen Interesse nachgehen, so gelten sie vor dem Gesetz als GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). In einer GbR haftet jede und jeder voll für die Gemeinschaft. Bei einer GHG haftet jeder Teilnehmer*in nur mit seiner Einlage.

Die Satzung ist so gestaltet, dass keine Einzelperson Zugriff auf das Vermögen hat. Vertretungsberechtigt ist der Vorstand, aber es müssen immer zwei Personen zeichnen. Der Vorstand der Solawi Nordheide besteht aus Vorsitz und Stellvertretung sowie Buchhaltung/Kasse und Stellvertretung und wird auf der diesjährigen Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt.

Welche Struktur hat die Solawi?

Unsere Solawi ist eine Gesamthandsgemeinschaft (GHG), die intern in die drei Gruppen Nordheide, Buxtehude und Hamburg-Wilhelmsburg unterteilt ist. Die Unterteilung ist deshalb sinnvoll, weil wir gemeinsam gut 900 Leute sind, was die Bildung einer Gemeinschaft ziemlich erschwert. Denn neben dem solidarischen Produzieren und Verteilen von Lebensmitteln geht es uns auch darum, durch gemeinsames Kochen, Ackern, Einmachen, durch Veranstaltungen und viele andere Aktivitäten Vertrauen aufzubauen und nachbarschaftliche Netzwerke entstehen zu lassen.

Der eigentliche Gemüse-Anbaubetrieb ist die Kommanditgesellschaft ‚Solidar-Hof Nordheide KG‘. Diese hat auch die Gärtner*innen angestellt, die Pflanzen gekauft, den Acker gepachtet und stellt die Logistik. All diese Leistungen wurden bei unserem Januar-Treffen bei Minitopia in Form des Wirtschaftsplans vorgestellt.

Die Gesamt-Solawi beauftragt nun ihren Vorstand, einen Kooperationsvertrag mit der ‚Solidar-Hof Nordheide KG‘ abzuschließen, in dem festgeschrieben wird, dass die Solawi die Kosten des Gemüseanbaus wie im wirtschaftsplan beschrieben trägt und ihren Mitgliedern im Gegenzug die gesamte Ernte zur Verfügung stellt.